Strom aus Öl-, Gas- und Kohle- Kraftwerken ist am klimaschädlichsten, weil nur ca. 33 % der Öl-, Gas- und Kohle- Energie
bei Ihnen als Heizenergie ankommt. Die anderen 66 % belasten in der Regel als ungenutzte Wärme die Umwelt. Ähnlich ist es
beim Strom aus Atomkraftwerken. Die produzieren zwar keine CO2-Klimabelastung, bergen aber andere unwägbare und lang währende
Gefahren für die ganze Menschheit.
Naturstrom aus Wasserkraft, Wind und Solarstrahlung ist sauberer Strom ohne wesentliche Klimabelastung. Aber aller Strom ist
viel zu teuer und wertvoll um ihn zu verheizen. Das gilt auch für Strom verbrauchende Erd- und Umweltwärme nutzende Wärmepumpen.
Die erzeugen ca. 30-40 % ihrer Heizwärme mit hohem maschinellem Aufwand aus Strom.
Um die Umweltbelastung durch den Verbrauch von Heizenergie in Häusern abschätzen und Häuser bezüglich ihrer Umweltbelastung
vergleichen zu können, errechnet man ihren Primärenergiebedarf pro m² und Jahr in kWh/m²a. Der Primärenergiebedarf hat mit
dem Heizenergiebedarf, der die gleiche Dimension kWh/m²a hat, nur bedingt etwas zu tun. Denn nur der Primärenergiebedarf sagt
aus, wie umweltschädlich oder umweltfreundlich bezüglich der CO2- Klimabelastung die im Haus benötigte Heizenergie erzeugt wird.
Die Umweltbelastung ist am höchsten, wenn Heizgeräte Strom verbrauchen.
Sie ist am niedrigsten bei den regenerativen Energieträgern Holz und Solarstrahlung.
Weil das so ist, gewährt der Staat über die KfW-Bank mittels dem CO2- Minderungsprogramm mit Steuermitteln verbilligte Kredite für
den Hausbau. Diese sind umso günstiger, je geringer der spezifische Primärenergiebedarf für die Beheizung und Warmwasser-Erwärmung
eines Hauses ist.
Am höchsten werden Häuser staatlich gefördert, die einen spezifischen Primärenergiebedarf unter 40 kWh / m² a haben.
Bio- Solar- Häuser haben den wirtschaftlich niedrigsten Primärenergiebedarf von unter 20 kWh / m² a.