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Ausbauhaus

Do it yourself Innenausbau

Ausbauhaus

Ausbauhaus aus Holz

Bei einem Ausbauhaus aus Holz kümmern wir uns um die komplette Gebäudehülle. Der Innenausbau des Hauses liegt vollständig in ihren Händen.

Was ist ein Ausbauhaus?

Bei einem Ausbauhaus handelt es sich um ein von außen nahezu fertiges Holzhaus – so die allgemeine Definition. Ausbauhäuser von Bio-Solar-Haus enthalten den kompletten Wandaufbau in Holzständerbauweise, die Dämmung mit Zellulose und Holzfaser, die Dacheindeckung und Dachverglasung, alle Fenster, Außentüren und der systemrelevante Wintergarten sowie die Lieferung des speziellen Heizungssystems inklusive drucklosem Pufferspeicher und passender Smarthome-Steuerung.

Wie bei allen anderen Ausbaustufen gehört auch die komplette Architektenleistung wie z.B. Planung, Bauantrag, Statik und die Baubetreuung vor Ort zum Leistungsumfang des Ausbauhauses dazu.

Was ist ein Ausbauhaus?

Ausbauhaus – was ist alles dabei, was kommt noch hinzu?

Vergleicht man das Angebot oder die Preise von verschiedenen Ausbauhäusern so stellt man schnell fest, dass es doch große Unterschiede gibt: Mal wird von „technikfertig“, also mit Heizung, mal von einem „Ausbaupaket“ oder mal „mit Material“ gesprochen. Eine einheitliche Definition vom genauen Leistungsumfang und damit der Vergleich zwischen dem ein- oder anderem Holzhaus-Anbieter und den enthaltenen Leistungen ist daher oftmals schwierig.

Was kann man bei einem Ausbauhaus selber machen?

Zu den klassischen Arbeiten, die Bauherren bei einem Ausbauhaus selber machen, gehören z.B. die Verlegung der Wand- und Deckenheizungsrohre, die Trockenbauarbeiten, die Sanitär- oder Elektroinstallation, die Montage von Zimmertüren sowie das Verlegen von Bodenbelägen und die Ausführung von Fliesenarbeiten. Dort, wo es ökologisch als auch wirtschaftlich Sinn macht, können Material oder Baustoffe im Rahmen von einem Ausbaupaket geliefert werden.

So kann z.B. das Heizungssystem „technikfertig“ geliefert und auf Wunsch auch montiert werden. Speziell auf Ihr Haus abgestimmte Ausbaupakete wie z.B. der wassergeführte Holz- oder Pelletofen und der dazu passende Schornstein können auf Wunsch und nach Vereinbarung zusätzlich geliefert werden.

Ausbaupaket Wand-und Deckenheizung

Ausbauhaus Wand-und Deckenheizung

Ausbauhaus Bodenbelag verlegen

Innenausbau Bodenbelag

Ausbauhaus Innentüren setzen

Montage Innentüren

Welcher Zeitpunkt eignet sich für den Ausbau am besten?

Grundsätzlich kann der Ausbau unabhängig von der Jahreszeit erfolgen, da der Rohbau von einem Ausbauhaus von Bio-Solar-Haus in Holzständerbauweise komplett isoliert übergeben wird. Abgesehen von dem benötigten Fundament, ganz gleich ob Bodenplatte oder Keller, gibt es keinen festen, idealen oder günstigen Zeitpunkt für den Innenausbau, hängt dieser doch von Faktoren wie z.B. Ihrem persönlichen Zeitkontingent oder Ihrer weiteren Planung z.B. mit Bauhelfern aus dem Familien- oder Freundeskreis ab. Möchten Sie Gewerke für den Ausbau an Handwerker selbst vergeben kann die Winterzeit möglicherweise besser sein, denn hier gibt es häufig Auftragslücken.

Mit Eigenleistung das Eigenkapital erhöhen und Kosten sparen

Ein Ausbauhaus gehört nicht umsonst zu der beliebtesten Ausbaustufe: Ausbauhäuser sind von außen „dicht“ und der Innenausbau kann entweder mittels Eigenleistung oder unter Mithilfe von Freunden fertiggestellt werden. Doch nicht nur „Do it yourself“ kann die Kosten senken. Wer weniger über handwerkliches Geschick verfügt kann auch durch sein Organisationstalent und Erfahrungen Kosten sparen und die entsprechenden Handwerker selbst beauftragen. Wichtig dabei: Unterschätzen Sie nie den nötigen Zeitaufwand. Als allgemeine Empfehlung gilt: Das neue Haus sollte nach ca. einem Jahr Bauzeit fertiggestellt und einzugsbereit sein.

Tipp: Die beliebteste Ausbaustufe

Über ein Drittel unserer Bauherren entscheiden sich für einen Ausbauhaus. Entweder übernehmen sie den Innenausbau selbst, finden tatkräftige Unterstützung in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis oder sie sind einfach Organisationstalent und beauftragen selbst regionale Handwerker.

Über BEG-Fördermittel werden Bio-Solar-Häuser als Effizienzhaus mit aktuell bis zu 33.750 Euro bezuschußt.

Mit welchen Kosten können Bauherren eines Ausbauhauses rechnen?

Die exakten Baukosten für ein Ausbauhaus zu benennen ist erst nach einer erfolgten individuellen Planung und nach Festlegung des gewünschten Standards, den Sie als Bauherren für ein zum Ausbau vorbereitetes Haus wünschen, möglich. Neben der Wohnfläche und der Anzahl der Geschosse nehmen sowohl die Länge und Breite als auch die Dachneigung und die Dachform Einfluss auf die Baukosten. Doch ob kompakter Bungalow, Einfamilienhaus mit 1,5 oder 2 Geschossen oder ein Stahlbogenhaus als Alternative zum Holzhaus:

Im Vergleich zu einem „klassischen“ Einfamilienhaus sparen Sie mit Ihrer Entscheidung für ein Ausbauhaus definitiv Geld. Denn für ein energetisch vergleichbares Fertighaus dürfen Sie gut und gern mit Ausgaben je Quadratmeter zwischen 1800 und 2500 Euro kalkulieren, je nach Region manchmal auch noch mehr. Da können bei einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern schon Baukosten um die 375.000 Euro zusammenkommen. Doch wie viel können Sie denn nun sparen, wenn Sie sich lediglich die komplette Hülle des Gebäudes erstellen lassen und den Innenausbau selbst realisieren? Im Vergleich zu einem schlüsselfertigen Haus belaufen sich die Einsparungen über bis zu 25% der Baukosten. Mit Blick auf die für den Innenausbau nötigen Handwerksarbeiten lässt sich der Preisabschlag am besten mit dem Stundenlohn ermitteln.

Erledigen Sie den Ausbau in Eigenregie, sparen Sie etwa 50 bis 80 Euro je Arbeitsstunde, die sonst die Handwerker erbringen würden. Alles in allem ist Ihr Einsparpotenzial also durchaus nicht ohne. Unnötige Ausgaben können allerdings beispielsweise entstehen, wenn Sie sich für ein zu großes Ausbauhaus entscheiden. Im Rahmen einer ausführlichen Beratung zeigen wir Ihnen Ihre Möglichkeiten verständlich auf, damit wir Ihr neues Bio-Solar-Haus gemeinsam mit Ihnen an Ihre Bedürfnisse anpassen können.

Ist ein Ausbauhaus für jeden die richtige Wahl?

Grundsätzlich bestehen sehr viele Möglichkeiten, mit einem Ausbauhaus im Vergleich zu einem schlüsselfertigen Einfamilienhaus die Baukosten zu senken. Ist dies Ihr Hauptantrieb, dürften diese außen fertigen Häuser mehr denn je in Ihren Fokus rücken. Die teilweise enorme Kostenersparnis wird insbesondere dadurch ermöglicht, dass Sie den Innenausbau selbstständig vorantreiben. Und genau darin liegt der alles entscheidende Schlüssel, ob ein Ausbauhaus für Sie als Bauherr letzten Endes tatsächlich in Betracht kommt oder nicht.

Um die Entscheidung für oder gegen den eigenständigen Innenausbau treffen zu können, sollten Sie jedoch ehrlich zu sich selbst sein und sich fragen: Bin ich handwerklich geschickt genug? Für falschen Ehrgeiz ist hier nämlich der verkehrte Ort, erfordern die Ausbauarbeiten doch ein entsprechendes Maß handwerklicher Begabung. Fehlt jene, wäre der Innenausbau eine Qual und auch aus finanzieller Hinsicht wahrscheinlich nicht ganz so lukrativ wie erhofft. Denn nur wer sowieso oft heimwerkt, hat viele der benötigten Werkzeuge bereits da. Andernfalls heißt es mieten, komplett neu kaufen oder – die bessere Lösung – von Freunden und Verwandten ausleihen. Haben Sie am Ausbau hingegen Spaß und trauen Sie ihn sich realistisch betrachtet zu, ist dies eine wichtige Grundvoraussetzung.

Fühlen Sie sich dank Ihrer handwerklichen Begabung in der Lage fühlen, den Innenausbau Ihres Ausbauhauses selbst vorzunehmen, rückt eine weitere wichtige Ressource in den Blickpunkt: die Zeit. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie neben Ihrer familiären und beruflichen Verantwortung noch Kapazitäten für die Eigenleistungen im Hausbau haben. Denken Sie zudem unbedingt an die Dauer der Arbeiten. Lassen Sie sich nicht von dem Gedanken verleiten, mit dem Tempo professioneller Handwerker mithalten zu können. Diese sind erprobt, haben eine gewisse Routine und „arbeiten durch“. Sie hingegen können lediglich zeitweise auf der Baustelle zugegen sein, was zwangsläufig eine Verlängerung der Bauzeit mit sich bringt.

Diese Verlängerung der Bauzeit führt mitunter zu einem weiteren Aspekt, der eventuell gegen ein Ausbauhaus sprechen könnte. Bauen Sie länger, müssen Sie auch weitere Wochen und Monate die Miete für Ihre aktuelle Unterkunft zahlen. Ähnliches gilt ebenfalls für Kreditraten bzw. Bereitstellungszinsen, die Sie während der längeren Bauzeit zahlen und die somit indirekt die Kosten für Ihr Ausbauhaus erhöhen. Es ist demnach sehr wichtig, dass Sie den Ablauf Ihrer Eigenleistungen ganz genau planen, sicherheitshalber zeitliche Puffer einbauen und die dadurch entstehenden Kosten den Einsparungen gegenüberstellen. Ist das Ergebnis dieser Kalkulation für Sie akzeptabel, haben Sie einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem Bio-Solar-Haus getan.

Welche Reihenfolge ist beim Innenausbau empfehlenswert?

Wer sich für den Innenausbau in Eigenregie entscheidet, der sollte die nötigen Fähigkeiten besitzen und ausreichend Zeit haben. Doch selbst dann, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, stellen sich Bauherren mitunter die Frage, wie sie beim Ausbau eigentlich vorgehen sollen. Eine in Stein gemeißelte Reihenfolge gibt es nicht, allerdings können Sie sich an diese Liste halten:

  1. Rohinstallation von Strom, Wasser und Heizung
  2. Beplanken und ggf. Verputzen der Innenwände und Decken
  3. Herstellung der Fußbodenkonstruktion oder des Estrichs
  4. Streichen und Tapezieren der Wände
  5. Verlegen der Bodenbeläge wie Laminat, Fliesen oder Teppich
  6. Fertiginstallation Lampen, Schalter, Steckdosen, Raumthermostate
  7. Ausbau von Bad und Küche
  8. Einsetzen der Innentüren
  9. Einbau der Treppe, dafür die Rohbautreppe ersetzen oder ausbauen

Die genannten Arbeitsschritte müssen wie erwähnt nicht zwingend in dieser Reihenfolge durchgeführt werden. Allerdings steckt ein gewisser Sinn dahinter, der den Innenausbau erleichtert. Beispiel Innentüren: Diese erst kurz vor dem Ende einzusetzen, ist insofern ratsam, als Sie und gegebenenfalls Ihre Helfer sich müheloser bewegen können.

Wie lässt sich ein Ausbauhaus finanzieren?

Wenngleich ein Ausbauhaus günstiger ist als ein normales Fertighaus, handelt es sich dennoch um eine bedeutende Investition. Für viele Bauherren ist es das bis dahin größte Projekt, welches auch in späteren Lebensphasen nicht mehr übertroffen wird. Umso wichtiger ist die sichere Finanzierung des Hausbaus, die nur selten komplett aus Eigenkapital gestemmt werden kann. Meist führt an einem Baudarlehen kein Weg vorbei, mit dem dann neben den reinen Baukosten auch noch das Grundstück und die Baunebenkosten finanziert werden.

Um den Bedarf zu ermitteln, sollten Sie zunächst das Ihnen zur Verfügung stehende Eigenkapital zusammentragen. Die Differenz zu den Baukosten bildet dann die Summe, die Sie aus Fremdkapital bestreiten müssen. Schauen Sie zudem, wie viel Sie im Monat für die Darlehensrate nutzen können. Nur so verhindern Sie, dass Sie sich eine zu hohe monatliche Belastung auferlegen. Idealerweise nutzen Sie einen Finanzierungsrechner, mit dem Sie das Ausbauhausbudget schnell und einfach ermitteln.

Sie sollten zudem wissen, dass Banken den von Ihnen in Eigenregie vollzogenen Innenausbau positiv berücksichtigen. Kreditinstitute sehen Ihre Eigenleistungen nämlich als Eigenkapital an, was Ihnen bessere Darlehenskonditionen bescheren kann. Im Fachjargon heißt dieser Eigenkapitalersatz „Muskelhypothek“, da Sie Ihre eigene Muskelkraft einsetzen. In der Regel werden 15 Prozent der Ausbauhausbaukosten als Eigenkapital anerkannt. Das Baugesetzbuch kennt hier genaue Vorgaben. So sind stets die Einsparungen im Vergleich zu einem professionellen Handwerker maßgeblich. Beispiel: Verlangt ein Profi für eine bestimmte Leistung 5000 Euro, können Sie hier ebenfalls 5000 Euro Eigenkapital berechnen.

Worin liegen die Vorteile eines Ausbauhauses?

Einiges ist bisher angeklungen. Doch worin genau liegen eigentlich die Vorteile eines Ausbauhauses im Vergleich zum klassischen Fertighaus, das Ihnen schlüsselfertig übergeben wird?

Für viele Bauherren stehen die Kosten ganz weit oben auf der Agenda. Gespart werden soll, wo immer es ohne Qualitätsverlust möglich ist. Ausbauhäuser sind dahingehend extrem attraktiv, kommen sie im Preis doch kostengünstig daher. Je nach Ausbaustufe und angesetzte Standards lässt sich bis zu 25% der Baukosten sparen. Nicht gerade wenig.

Weiterhin sorgen Sie bei der Gestaltung für größtmögliche Individualität, verwirklichen Sie den Innenausbau doch eigenständig. Damit verbunden ist auch jede Menge Flexibilität, da Sie sich die Zeit beliebig einteilen können. Aber denken Sie daran: Je länger der Ausbau dauert, desto höher können auch die Baukosten ausfallen – und zwar indirekt durch längere Mietzahlungen beispielsweise.

Nicht zuletzt hat ein Ausbauhaus häufig auch positive Auswirkungen auf die Gefühlswelt der Bauherren. Die Eigenleistung gibt sicherlich auch Ihnen das Gefühl, Ihr neues Domizil mit eigenen Händen erbaut zu haben – wenn auch nur teilweise. Sie stecken viel Arbeit in das Projekt und wissen Ihr dann fertig gebautes Ausbauhaus noch mehr zu schätzen.

Gibt es Stolpersteine, die es zu beachten gilt?

Ein Ausbauhaus bietet jede Menge Vorzüge und kann für Sie als Heimwerker die absolut die richtige Entscheidung sein. Nichtsdestoweniger sollten Sie aber auch die Stolpersteinchen kennen, die wir als seriöser Anbieter keineswegs unerwähnt lassen möchten. Die Verlängerung der Bauzeit soll an dieser Stelle nur noch mal der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

Insbesondere wenig erfahrene Heimwerker könnten ihr eigenes Können überschätzen. Den Innenausbau selbstständig zu realisieren, bedarf gewisser Fähigkeiten und auch entsprechenden Equipments. Ist beides nicht in ausreichendem Maße vorhanden, zieht sich die Bauzeit in die Länge und die Baukosten erhöhen sich. Also die eigene Leistungsfähigkeit in puncto Innenausbau stets ehrlich einschätzen.

Schließlich bergen Eigenleistungen immer auch ein wenig die Gefahr, dass es bei der Qualität und fachgerechten Ausführung hapern könnte. Insbesondere die Installation der Elektronik und Heizungsanlage sind mitunter heikle Bauaspekte. Damit gehen dann im schlimmsten Fall Sicherheits- und Baumängel einher. Sind Sie sich der Bedeutung aller im Innenausbau anfallenden Arbeiten bewusst, suchen Sie bei Unsicherheiten oder offensichtlich fehlendem Know-how sicher eher die Hilfe von Freunden, Bekannten oder Verwandten. So überspringen Sie die genannten möglichen Stolperhürden elegant und Ihrem Ausbauhaus steht nichts mehr im Weg.

Häufigste Fragen zu einem Ausbauhaus

Unter einem Ausbauhaus versteht man ein Haus, dass von außen fertig gebaut und innen zum Ausbau bereit ist.

Bei einem Ausbauhaus liegt der komplette Innenausbau in des Bauherren Händen: Elektro-, Sanitär – und Heizung, Trockenbau, Fliesen- und Bodenbeläge sowie die Montage der Innentüren.

Mit einem Ausbauhaus können durch Eigenleistungen je nach Hausgröße bis zu 20% an Baukosten durch eingespart werden. Gleichzeitig wird Eigenleistung bei der Finanzierung als „Muskelhypothek“ gewertet, was den Anteil an Eigenkapital erhöht.

Die Kosten für den Innenausbau von einem Ausbauhaus hängen maßgeblich von den verbauten Materialien ab. Einen hohen Anteil an den Kosten hat der Arbeitslohn.