Bio-Passivhaus ohne Lüftungsanlage

Dampfbremse und Dampfsperre

Schutz vor Tauwasser

Dampfbremse und Dampfsperre

Was ist eine Dampfbremse?

Bei einer Dampfbremse handelt es sich um ein Bauteil, dass die Diffusion von gasförmigen, trockenen Wasserdampfs (umgangssprachlich und fälschlicherweise auch als „Feuchtigkeit“ bezeichnet) reduziert.

Dampfbremsen werden beim konventionellen Hausbau eingesetzt um hinter der Innenwand befindliche Dämm- und Konstruktionsebenen vor Schäden durch Tauwasser zu schützen. Zudem übernehmen sie die Funktion zur Herstellung der Luftdichtheit von Gebäuden.

Dampfbremse und Dampfsperre

Wie stark die Diffusion von Wasserdampf gebremst wird, entscheidet der SD-Wert des verwendeten Baustoffs. Typische Dampfbremsfolien verfügen über einen SD-Wert von über 100. Weitere Formen von Dampfbremsen sind u.a. OSB- oder Holzwerkstoffplatten und natürliches Holz (je nach Stärke und Restfeuchtegrad).

Was ist eine Dampfsperre?

Eine Dampfsperre verfügt über einen so hohen SD-Wert, dass quasi keine Diffusion von Wasserdampf mehr möglich ist. Baustoffe mit dieser Eigenschaft sind z.B. Glas oder Metall.