Eingeschossig bauen

Komfort auf einem Geschoss

Bungalow bauen

Alles Wissenswerte zum Thema Bungalow bauen

Bungalow bauen:

  1. Vorteile eingeschossiger Häuser
  2. Holz oder Stein - auf die Bauweise kommt es an!
  3. Bungalow in L-Form, U-Form oder klassisch rechteckig bauen?
  4. Welche Dachform eignet sich für den Bau eines Bungalows am besten?
  5. Welche Hausgröße passt am besten zu mir?
  6. Grundriss – von der Stange oder individuell geplant
  7. Bungalow mit Keller oder Bodenplatte
  8. Fassade – die Qual der Wahl
  9. Ausbaustufen – mit Eigenleistung oder doch schlüsselfertig?
  10. Baukosten von Bungalows
  11. Haustechnik – viel hilft viel?
  12. Musterhauspark – Probewohnen statt nur besichtigen

Der Bau eines Bungalows hat nicht nur im Alter Vorteile. Ebenerdig zu bauen gilt schon lange nicht mehr als „Seniorenlösung“, denn das eigenständige Wohnen bis in hohe Alter kann durch einen eingeschossigen Bungalow erst möglich werden.

Moderner Bungalow

Welche Vorteile hat das Bauen eines Bungalows auf einem Geschoss?

Keine Treppen, keine Türschwellen und keine Barrieren - mit diesen Vorteilen steht das ebenerdige Bauen von Bungalows auch bei jungen Familien hoch im Kurs. Nicht nur Einkäufe können bequem und trockenen Fußes über einen angrenzenden Carport oder einer Garage in einen an die Küche angrenzendes Hauswirtschaftsraum gebracht werden. Auch Gartenliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, denn der Zugang zum Garten ist nicht nur vom Wintergarten oder der Haustür, sondern nahezu von jedem Zimmer aus möglich. Zudem gehört das etagenweise Einsammeln von Schmutzwäsche endgültig der Vergangenheit an.

Doch auch aus planerischer Sicht hat das Bauen eines Bungalows einen Vorteil: Die statischen Anforderungen sind gegenüber einem Haus, dass über mehrere Geschosse verfügt, deutlich geringer und auf die Positionen von Fallrohren aus den oberen Etagen muss keine Rücksicht genommen werden, was eine noch flexiblere Planung des Grundrisses möglich macht.

Bungalows als Massivhaus, Holzhaus und Fertighaus – auf die Bauweise kommt es an!

In den 70er und 80 Jahren erfuhren einfache Fertighaus-Bungalows eine wahre Blütezeit. Moderate Kosten und eine geringe Bauzeit galten zu dieser Zeit als größter Vorteil dieses Haustyps. Doch Massivhaus-Bungalows holten dank günstigen Gasbeton- und Ziegelsteinen immer mehr auf. Im Zeitalter hoher Kosten für Energie gelten Holzhäuser oder allgemein Häuser in Holzständerbauweise aktuell für das Maß der Dinge.

L-Form, U-Form, mit Atrium oder klassisch rechteckig – die Qual der Wahl

Die mit Abstand beliebteste Form bei Bungalows ist die L-Form, die häufig auch als Winkelbungalow bezeichnet wird. Dieser Haustyp verfügt über eine geschützte Terrasse, die gegen Wind und, wenn überdacht, auch gegen Wettereinflüsse schützen kann. Bei der U-Form entsteht eine Art Innenhof, der vor fremden Blicken schützen kann. Ein Bungalow mit Atrium, also einem zentralen Raum in der Hausmitte, der meist von oben wie ein Wintergarten verglast ist, bietet die Möglichkeit einen „zentralen Treffpunkt“ für alle zu schaffen.

Bungalow mit Keller

Welche Dachform darf es sein? Pultdach, versetztes Pultdach, Satteldach oder Zelt- oder Walmdach.

Viele Dachformen sind möglich jedoch nur wenige für einen Bungalow wirklich sinnvoll. Entscheidenden Einfluss auf die Dachform nimmt zunächst der Bebauungsplan. In ihm ist festgelegt, welche Dachform zulässig ist. War früher ein Bungalow mit Walmdach oder ein Bungalow mit Zeltdach das Maß aller Dinge, so nimmt im solaren Zeitalter die Zahl an Bungalows mit Pultdach oder versetztem Pultdach stetig zu. Der Grund dafür liegt in der solaren Nutzung, denn Walm- oder Zeltdächer bieten meist eine zu geringe Dachfläche für die Verwendung von Solaranlagen. Wem ein Pultdach nicht gefällt, der kann auch auf ein konventionelles Satteldach zurückgreifen – sofern die vorgeschriebene Dachneigung dies zulässt.

Größen von Bungalows

In Zeiten steigender Grundstückspreise ist es nicht immer leicht das passende Grundstück zu finden um einen Bungalow bauen zu können, auch weil in der Regel ein etwas größeres Grundstück im Vergleich zum klassischen Einfamilienhaus notwendig ist. Während ein Bungalow mit 80 oder 100 m², also mit 3 oder 4 Zimmern, häufig für den Lebensabend gebaut werden, sind Bungalows mit 120 oder 140 m² mit bis zu 6 Zimmern und mehr auch bei jungen Familien sehr beliebt, liegen die Vorteile doch klar auf der Hand. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Planungsbeispielen von Bungalows.

Grundrisse – Bungalow als Typenhaus von der Stange oder individuell geplant

Bei der Auswahl des passenden Bungalows bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder man entscheidet sich für einen Kompromiss und wählt vom Anbieter entweder ein annährend passendes Typenhaus aus oder entscheidet sich für die individuelle Hausplanung, bei der nahezu alle Wünsche und Vorstellungen rund um das neue Haus berücksichtigt werden können. Dies kann z.B. ein offener Wohn- und Essbereich, ein großzügiges Arbeitszimmer oder ein lichtdurchfluteter Wintergarten sein – ganz nach persönlichem Wunsch, Geschmack und Größe. Auch den Traum von einem Wäscheabwurfschacht oder einem begehbaren Kleiderschrank steht dank individueller Bungalowplanung dann nichts mehr im Wege.

Die Fassade

Da die Fassadenfläche bei Bungalows geringer ist als bei mehrgeschossigen Häusern, fällt es hier oft leichter in eine hochwertige Holzfassade oder sogar in eine Klinkerfassade zu investieren. Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Fassaden voneinander?

Putzfassade: Kostengünstig und langlebig, nach 15-20 Jahren ggf. neuer Anstrich erforderlich

Holzfassade: Wenn unbehandelt keine weiteren Arbeiten notwendig (Patina / Vergrauung)

Klinkerfassade: Langlebigste Fassadenform, kann im Bedarfsfall gereinigt werden.

Fassadengestaltung

Haustechnik – Großer Keller oder kleiner Technikraum?

Moderne Energiesparhäuser haben sich zwischenzeitlich zu wahren „Technikmonstern“ entwickelt. Wärmepumpe, Lüftungsanlage, Gasbrennwerttherme – eine riesige Menge an Haustechnik muss seinen Platz finden und zwingt Bauherren förmlich dazu einen Keller mit einzuplanen. Zwangsläufig kann dies die Kosten für einen Bungalow förmlich explodieren lassen.

Zur Philosophie eines Bio-Solar-Hauses gehört hier ganz klar der Gedanke möglichst eine einfache Heizungsanlage mit hoher Energieeffizienz zu verbauen, denn mit intelligenter und einfacherer Haustechnik lassen sich nicht nur Kosten, sondern auch Nerven und Zeit sparen. Wie einfach es geht die gesamte Technik auf weniger als 3m² unter zu bringen finden Sie hier.

Ausbaustufen – Eigenleistung erwünscht!

Bei einem Bio-Solar-Haus ist nicht nur die Planung individuell. Neben unseren standardisierten Ausbaustufen können Sie sich auch Ihre individuelle Ausbaustufe ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen. So bleiben Sie flexibel und wählen nur die Gewerke für sich aus, die Sie selbst ausführen möchten. Selbstverständlich bauen wir Ihr Bio-Solar-Haus auch schlüsselfertig – Sie brauchen dann nur noch einzuziehen!

Selbstbauhaus: Wir montieren die Holztragkonstruktion (Rohbau) und bringen die Zellulose-Isolierung ein. Selbstverständlich ist die gesamte Planungs- und Architektenleistung sowie Baubetreuung enthalten.

Selbstbauhaus-Plus: Zusätzlich zu den Leistungen eines Selbstbauhauses führen wir für Sie die komplette Dacheindeckung inkl. der Dachverglasung aus.

Ausbauhaus: Zusätzlich zum Selbstbauhaus-Plus erledigen wir für Sie den kompletten Wandaufbau und montieren Fenster, Türen sowie den Wintergarten. Der komplette Innenausbau liegt danach in Ihren Händen.

Schlüsselfertig: Wir bauen Ihr Bio-Solar-Haus komplett zum Festpreis. Sie müssen nur noch tapezieren oder streichen und einziehen. Fertig!

Bungalows kosten weniger als normale Einfamilienhäuser – stimmt das?

Sowohl ein Einfamilienhaus als auch ein Bungalow hat aus Kostensicht bei den einzelnen Gewerken seine Vor- und Nachteile. Die Kosten für eine Treppe und Dachfenster entfallen definitiv. Zudem fallen die Baukosten durch die kleinere Wandfläche, der geringeren Glasfläche beim Wintergarten sowie bei den Gerüstkosten günstiger aus.

Umgekehrt liegen die Kosten bei einem Bungalow für die Dachkonstruktion und Dacheindeckung sowie für die Bodenplatte im Vergleich zu einem zweigeschossigen Einfamilienhaus wiederrum höher. Da die Baukosten für Bio-Solar-Häuser immer auf Materialebene ermittelt werden, ist es bei einer Hausgröße von bis zu 140 m² Wohnfläche aus Kostensicht nicht relevant, ob sie sich für ein eingeschossiges oder ein zweigeschossiges Haus entscheiden.

Musterhäuser in Musterhauspark – Probewohnen statt Museumsbesichtigung!

Immer mehr Haushersteller schaffen die Möglichkeit Musterhäuser in sogenannten Musterhausparks besichtigen zu können. Doch wie sieht es mit einem echten Härtetest aus? Die wohl größte Investition im Leben sollte möglichst nicht durch einen einzelnen Hochglanz-Katalog oder den unterschiedlichsten Aussagen von Verkäufern entschieden werden.

Nach dem Motto „spüren, fühlen und selbst überzeugen können Sie sich sowohl zum Raumklima als auch über die einfache und effektive Haustechnik ihr eigenes, objektives Bild machen. Insgesamt stehen im Sonnenpark 4 Bungalows zum Probewohnen für Sie bereit!

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