Doppelhaushälfte bauen

individuelle und kompakte Doppelhäuser

Doppelhaushälfte bauen: Mit einem individuellen Doppelhaus viel Wohnfläche auf wenig Grundstück bauen

Mit dem Bauen einer Doppelhaushälfte hohen Grundstücks- und Baukosten trotzen

Doppelhaushälften versus Einfamilienhäuser: Eine Doppelhaushälfte kann eine echte Neubau-Alternative sein. Gegenüber einem freistehenden Einfamilienhaus können bei einem Doppelhaus erhebliche Einsparungen bei den Kosten für Grundstück und Erschließung möglich sein. Durch die geringe Grundfläche, die eine Doppelhaushälfte benötigt, reicht üblicherweise hierfür bereits ein Baugrundstück von 300 bis 350 m² vollkommen aus. Doch nicht nur die Kosten für das Baugrundstück eines mehrgeschossigen Doppelhauses können so reduziert werden.

Welche Kosten können können durch das Bauen einer Doppelhaushälfte eingespart werden?

✔ Geringere Grundstücksfläche durch teilweise entfallende Abstandsflächen

✔ Einsparungen bei den Baunebenkosten (Wasser-, Strom-, und Telefonanschlusskosten)

✔ Reduzierung der Kosten für Bodenarbeiten (Erdarbeiten, Bodenplatte oder Keller)

✔ Einsparpotenzial bei den Kosten zur Baustelleneinrichtung (Kran, WC, Straßensperrung)

✔ Reduzierung der Anfahrtskosten für Handwerker

Welche weiteren Vorteile hat ein Doppelhaus?

✔ Keine Abstandsflächen zur benachbarten Doppelhaushälfte / Grundstücksfläche

✔ Reduzierung der Energiekosten durch angrenzende Wand mit geringeren Wärmeverlusten

✔ Einsparung von Glas und Putzfläche durch das benachbarte Doppelhaus

Angesichts immer höher werdender Kosten für Grundstücke in Ballungszentren spricht deshalb insbesondere für die Baufinanzierung vieles für die Errichtung einer Doppelhaushälfte. Möglich kann dies eine Teilung des Baugrundstücks machen, bei der jede Haushälfte über einen eigenen Eingang verfügt.

Doppelhaushälfte

Individuell statt langweilig bauen: Der Grundriss macht´s aus!

Viele Hauskonzepte setzen auf eine standardisierte Doppelhaushälfte. Dies zieht zwangsläufig eine eingeschränkte Auswahl an Dachvarianten, feste Vorgaben bei der Fenstergestaltung, eine unflexible Raumaufteilung oder u.U. auch einen energetisch fragwürdigen Erker mit sich.

Durch eine individuelle Hausplanung muss ein Doppel- oder Reihenhaus nicht zwangläufig "langweilig" sein. Sowohl außen als auch innen können viele Wünsche eingeplant und realisiert werden:

■ Doppel- und Reihenhaus mit freier Außengestaltung

Im solaren Zeitalter liegt eine auf das Grundstück zugeschnittene Dachform wie ein Pultdach, ein versetztes Pultdach, ein Satteldach oder auch ein Walmdach für individuell geplante Doppelhäuser, unabhängig vom Haustyp, klar im Trend. Hier hebt sich der moderne Hausbau klar von seinen Vorgängern aus den 70-er und 80-er Jahren ab. Auch die Fassadengestaltung ist in den allermeisten Fällen frei wählbar, ganz gleich ob es eine klassische Putzfassade, eine Fassade aus Blech oder Holz oder eine Klinkerfassade werden soll. Auch bei der Gestaltung der Fenster und des Wintergartens lassen sich viele Wünsche auch bei einem Fertighaus umsetzen.

■ Doppelhäuser: Optimierte Wohnfläche dank individuellem Grundriss

Auch bei der Festlegung der Wohnfläche samt Grundriss kann ein individuell geplantes Doppelhaus wie ein Architektenhaus punkten. Ob ein großzügiger Wohn- und Essbereich, eine Loggia, Oberlichter oder eine Einliegerwohnung - alle Maßnahmen, um den Verkaufs- oder Wohnwert langfristig zu erhalten oder zu steigern, können in die Hausplanung mit aufgenommen werden.

Ist das Ziel eine Kapitalanlage, so lassen sich auch Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen als Doppelhaushälfte realisieren.

Die oft als in Gefahr gesehene Privatsphäre, insbesondere bei Balkonen und Terrassen, kann durch eine leicht versetzte Bauweise gewahrt werden. Heutige Doppelhaushälften werden zudem aus Schallschutzgründen in beide Richtungen so gedämmt, dass sowohl Körper- als auch Luftschallübertragung keine Chance haben.

Beispiel-Grundriss für eine Doppelhaushälfte

Haustypen und Ausbaustufen

Doppelhäuser sind, wie ein freistehendes Einfamilienhaus, ebenfalls in verschiedenen Ausbaustufen verfügbar. Statt für ein schlüsselfertig erstelltes Haus entscheiden sich viele Bauherren für ein Ausbauhaus oder Selbstbauhaus, wodurch die Baukosten durch die sogenannte Muskelhypothek noch mal deutlich verringert werden können.

Energiekosteneinsparung beim Doppelhaus

Auch hinsichtlich des Energiestandards für eine mögliche Förderung durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) als KfW Effizienzhaus und der Heizenergiekosten allgemein hat eine Doppelhaushälfte besondere Vorteile: Durch die deutlich geringere Außenwandfläche und der "warmen Nachbarwand" sind nicht unerhebliche Einsparungen in den kalten Monaten möglich. Die fehlenden Fensterflächen zum anderen Haus können durch den teilweise transparent eingedeckten Dachbereich energiesparend und zugleich effektiv mit Oberlichtern ausgeglichen werden. Ist die Doppelhaushälfte mit einer Holzfaserdämmung versehen, spart dies nicht nur Heizkosten, sondern gewährleistet zudem auch ein angenehm kühles Raumklima im Sommer.

Waren ältere Häuser noch in einfachster Massivhaus-Bauweise gebaut, sind moderne Fertighaus-Varianten als Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Nullenergiehaus oder sogar Plusenergiehaus möglich.