PR-Meldung vom 17.10.2013

Fertighaus ohne Dampfbremse und ohne eine Dampfsperre - die Natur zeigt wie es geht

Ein Fertighaus ohne Dampfbremse und ohne Dampfsperre ist unter Anwendung des Haus-im-Haus-Prinzips möglich. Wie es geht zeigt die Firma Bio-Solar-Haus aus St. Alban / Rheinland-Pfalz.

Ein Fertighaus ist nicht zwangsläufig ein Haus, bei dem bereits Tapeten, Fliesen oder Sanitärobjekte fertig an Wandelementen montiert an die Baustelle geliefert werden. Vorteilhaft an dieser Bauweise ist, dass die einzelnen Traggerüstelemente bereits bei einem qualifizierten Holzbaubetrieb vorproduziert werden können und sich somit die Aufbauzeit erheblich verringert. Selbstverständlich ist ein Fertighaus von Bio-Solar-Haus keins aus vielen Typenhäusern: Jedes Haus wird individuell geplant und kann somit optimal auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet werden. Auch die Ausbaustufe kann frei gewählt und individuell vereinbart werden, denn "fertig" ist zunächst lediglich das Traggerüst.

Worin liegt der Unterschied zum konventionellen Fertighaus?

Dem Begriff "Fertighaus" haftet aus der Vergangenheit ein teilweise negatives Image an. Einfache, hellhörige Bauart, schlechte Wärmedämmung, minderwertiger sommerlicher Wärmeschutz und vieles mehr wurden ihm nachgesagt. Auch wenn bei preiswerten Fertighäusern diese Vorurteile zu Recht noch bestehen unterscheidet sich das Bio-Solar-Haus als Fertighaus doch erheblich hiervon: Neben hochwertigen, unbehandeltem Holz sowie hochwertiger und effizienter Wärmedämmung aus Holzweichfasern und Zellulose erreicht das "Haus-im-Haus" U-Werte inkl. Luftraum und Außenhülle von 0.09 W/m²K und besitzt einen Heizenergiebedarf zwischen 10 - 25 kWh/m²a. Die Wertbeständigkeit von Immobilien und Fertighäusern, gerade in den nächsten Jahren, wird immer mehr vom Gesamtenergiebedarf abhängig sein. Ein Argument, was für ein Fertighaus nach der Haus-im-Haus-bauweise spricht!

Dicht wie eine Plastiktüte - Künstliche Beatmung unvermeidbar

Dem Trend beim Fertighaus dieses luft- und dampfdicht wie mit einer "Plastiktüte" zu bauen und per Lüftungsanlage maschinell zu "beatmen" stehen immer mehr Bauherren kritisch gegenüber. Bei der konventionellen, einschaligen Bauweise steht man bei extremer Wärmedämmung vor einem Dilemma: Ist die Wärmedämmung gut muss dampfdicht gebaut werden und die Lüftungsanlage ist fast "ein muss". Ist die Wärmedämmung weniger gut kann auf sie verzichtet werden. Durch das geschützte Haus-im-Haus-Prinzip der Firma Bio-Solar-Haus kann auf Beides verzichtet werden:

Ein diffusionsoffenes Haus-im-Haus

Ein gut wärmegedämmtes, dampfdiffusionsoffenes Haus steht in einem Luftraum und einem teilweise verglastem Außenhaus, welches sich durch die Sonne und diffuses Licht erwärmt. Der in jedem Haus produzierte Wasserdampf kann dabei das Innenhaus über die erwärmte Luftschicht als trockenes Gas das Haus auf natürlichem Weg verlassen, ohne dabei zu kondensieren.