PR-Meldung vom 15.10.2016

Was Fertigteilhaus-Käufer wissen sollten

Was versteht man unter einem Fertigteilhaus?

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden wird immer häufiger in Form eines Fertigteilhauses realisiert. Darunter versteht man ein Haus, dessen einzelne Elemente - also Wände, Dach und Decken - von den verschiedenen Anbietern in großen Hallen vorgefertigt und an die Baustelle geliefert werden. Dort setzt das Montageteam auf dem vorbereiteten Fundament oder Keller die Einzelteile nach dem Baukastenprinzip mittels Kran innerhalb kurzer Zeit zu einem Haus zusammen (siehe Planung bis zum Einzug in das neue Fertighaus). Massivhäuser hingegen werden Ziegel für Ziegel bzw. Stein auf Stein errichtet. Die Baustoffe werden also direkt an der Baustelle verarbeitet, was weit längere Bauzeiten und weit mehr Arbeitskräfte direkt vor Ort notwendig macht. Allerdings sind die Grenzen zwischen Massiv- und Fertigteilhaus heute nicht mehr so klar abgegrenzt wie früher. Auch manche Anbieter von Massivhäusern verwenden mittlerweile zum Beispiel Wandelemente aus Leichtbeton oder Ziegeln, die als fertige Teile an die Baustelle geliefert und dort nur mehr zusammengesetzt werden. Beim Aussehen unterscheidet sich ein Massivhaus heute nicht mehr von einem modernen Fertigteilhaus, das bei Stil, Farbe, Ausführung und Dachform eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Der Bauherr kann also, wenn auch in etwas geringerem Ausmaß als beim Massivhaus, beim Fertigteilhaus seine individuellen Wohnwünsche umsetzen.

Mögliche Varianten eines Fertigteilhauses

Der überwiegende Teil der teilfertigen Häuser wird als Holzhaus geplant und ausgeführt. Fertigteilhäuser aus Holz gibt es gibt es in verschiedenen Ausführungen - als Holzrahmenbau, als Holzskeletthaus, in Holztafelbauweise oder als Holzblockhaus. Auch Mischformen sind möglich. Die gebräuchlichste Form des Aufbaus ist die Holzrahmenbauweise. Auch die patentierte Haus-im-Haus-Bauweise von Bio-Solar-Haus nutzt die Vorteile moderner Produktionstechniken von Fertigteilhäusern mittels einzelner Wandelemente.

Die Ausbaustufen des Fertigteilhauses

All diese Varianten gibt es ganz nach Wunsch in verschiedenen Ausbaustufen - als schüsselfertiges Einfamilienhaus, Ausbauhaus oder Bausatzhaus bzw. Selbstbauhaus. Es existiert allerdings keine allgemeingültige Definition des Begriffs "schlüsselfertig", wenn es um das Fertigteilhaus geht. Jeder Fertighaus-Hersteller legt selbst fest, welche Kriterien ein von ihm angebotenes Haus erfüllen muss, um als schlüsselfertig zu gelten. Schlüsselfertig bedeutet aber grundsätzlich meist, dass der Hersteller der Fertigteilhäuser alle Arbeiten von der Vermessung und der Baugrube bis hin zu den sanitären Installationen und der Verlegung der Böden übernimmt bzw. koordiniert. Im besten Fall heißt schlüsselfertig also, dass der Käufer nur mehr in sein Traumhaus einziehen muss. Ob das tatsächlich so ist, hängt aber immer von den vertraglich festgelegten Konditionen ab. So kann etwa im Vertrag festgeschrieben werden, ob die Küche bei Schlüsselübergabe bereits nutzbar ist oder auch nicht. Schlüsselfertig bedeutet grundsätzlich nur, dass der Hersteller nach termingerechter Erfüllung des Kaufvertrags dem Käufer die Schlüssel für das Fertigteilhaus übergibt. Im Gegensatz zum schlüsselfertigen Haus steht das Ausbauhaus, bei dem der Bauherr durch Eigenleistung einiges an Baukosten einsparen kann. Auch hier gibt es wiederum bestimmte Ausbaustufen bzw. die Möglichkeit einer geringen Eigenleistung bis hin zum kompletten Bausatz-Haus. Wer sich für den Selbstausbau entscheidet, sollte darauf achten, welche Unterstützungsmöglichkeiten beim Hausbau von Seiten des Fertigteilhaus-Herstellers angeboten werden. So offerieren etwa die Selbstbauseminare von Bio-Solar-Haus fundierte Informationen für den Selbstausbau des teilfertigen Hauses. Bei diesen regelmäßig stattfindenden Seminaren vermittelt ein Bauleiter das nötige Fachwissen und informiert über den Wandaufbau, den Innenausbau und die Heizungsanlage. Dieses Wissen erleichtert den Teilnehmern auch die Entscheidung darüber, welche der individuellen Ausbaustufen am besten zu ihrem handwerklichen Geschick und ihrem Zeitbudget passt. Besonders wichtig ist dieses Wissen bei der kostengünstigsten Variante - der Errichtung in Selbstbausätzen. In diesem Fall liefert der Fertigteilhaus-Hersteller das komplette Baumaterial in passenden Mengen und Abmessungen. Eine gute Variante für Bauherren mit ausgeprägtem handwerklichem Geschick, da sich so durch Eigenleistung besonders viel Geld sparen lässt.

Die Vorteile des Fertigteilhauses

Bei Fertigteilhäusern entfallen die teuren Planungskosten eines Architektenhauses. Auch die wetterunabhängige, passgenaue Vorfertigung der Einzelteile bringt Kostenvorteile. Türen, Fenster und Steckdosen sind bereits montiert, was ebenfalls Zeit und Geld spart. Trocknungszeiten sind nicht nötig - ein Vorteil, der den Bauablauf im Vergleich zum Massivhaus deutlich beschleunigt. Ein Fertigteilhaus birgt für den Käufer zudem weniger unangenehme Überraschungen. Während man individuell geplante Häuser nur am Computer bzw. anhand der Planskizzen "besichtigen" kann, lässt sich das Fertigteilhaus ausführlich erkunden. Beim Anbieter Bio-Solar-Haus kann der Interessent im Musterhauspark St. Alban sogar probewohnen! Auch beim laufenden Betrieb kann sich der Bauherr beim Fertigteilhaus meist auf ein gut funktionierendes "Innenleben" verlassen. Der Einsatz der verwendeten Bestandteile wie etwa die Heizung hat sich vielfach in der Praxis bewährt, während man sich beim Architektenhaus auf so manche unerwartete Störung etwa durch eine zu geringe Dimensionierung von Anlagen gefasst machen muss. Dieses Restrisiko, vor dem selbst erfahrene Planer nicht gefeit sind, entfällt bei dem in zahlreichen Projekten erprobten Fertigteilhaus!