PR-Meldung vom 13.03.2013

Holzhaus ohne Lüftungsanlage: Effizient, gesund, hochgedämmt und diffusionsoffen

Ein besonders effizientes Holzhaus muss nicht zwangsläufig mit einer Lüftungsanlage ausgestattet sein: Häuser nach dem Haus-im-Haus-Prinzip der Firma Bio-Solar-Haus sind hochgedämmt aber wasserdampf-diffusionsoffen.

Dass ein Holzhaus langlebig ist, beweisen Fachwerkhäuser in vielen Altstädten, die bereits seit mehreren hundert Jahren stehen. Entgegen landläufiger Meinung ist das Risiko beim Brand nicht höher als bei einem konventionellen Haus aus Stein. Bei korrekter Dimensionierung der Holztragkonstruktion hält diese durch die bei einem Feuer entstehende Kohlschicht, vergleichbar mit einer Schutzschicht, länger stand als z.B. Stahlbetonteile. Doch trockenes, unbehandeltes Holz ist auch resistent gegen Schädlinge. Insbesondere Sporen und Pilze haben bei geringer Restfeuchte keine Chance "fuß zu fassen". Beim Bio-Solar-Haus wirkt hier insbesondere der konstruktive Holzschutz mit dem Haus-im-Haus-Prinzip. Hierdurch ist gewährleistet, dass der in jedem Haus produzierte Wasserdampf als trockenes Gas keine Schäden verursachen kann. Zum konstruktiven Holzschutz zählt grundsätzlich auch ein entsprechend groß dimensionierter Dachüberstand. Neben der hohen Festigkeit bei relativ leichtem Gewicht sind Dämmstoffe auf Holz- bzw. Zellstoffbasis sowohl für den Winter als auch für den Sommer ein idealer Dämmstoff. Darüber hinaus haben Materialien aus Holz grundsätzlich eine höhere Oberflächentemperatur im Vergleich zu Baustoffen aus Stein. Doch auch aus Sicht der Kosten und der Verarbeitung ist der Bau eines Holzhauses ideal. Die Regionale Verfügbarkeit ohne lange Transportwege macht Holz als Baustoff auch aus Sicht der Nachhaltigkeit besonders interessant.

Ein modernes Holzhaus verfügt heutzutage über eine hochwirksam gedämmte Gebäudehülle und aufwändige Haustechnik in Form von einer Lüftungsanlage. War früher der Luftaustausch in alten Gebäuden gewährleistet, ist dies in modernen Holzhäusern mit einer hochdichten Hülle nur mit aufwändigen, technischen Hilfsmitteln möglich. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt das allgemeine Wohlbefinden der Hausbewohner, fördert das Wachstum von Haustaubmilben und kann im schlimmsten Fall zu Schimmelbefall führen. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken wird ein Holzhaus häufig mit aufwändigen Lüftungsanlagen ausgestattet, die jedoch nur teilweise Abhilfe schaffen kann. Dabei sorgt sie für einen ausreichenden Luftaustausch, um eine zu hohe Wasserdampfkonzentration auszuschließen, was in erster Linie dem Schutz vor Schimmelbefall und Tauwasserschäden zu gute kommt. Doch aufwändige Lüftungsanlagen haben nicht nur Vorteile: In Kanälen und Filtern können sich Sporen und Bakterien ansammeln und die Gesundheit der Hausbewohner gefährden. Die in allen Räumen dauerhafte herrschende Luftbewegung sorgt dabei nicht nur für ein künstliches und unnatürliches Raumklima, sondern wirbelt auch Staub, Sporen und Allergene auf - für Allergiker also kein "Holzhaus-Eldorado".

Eine niedrige, relative Luftfeuchtigkeit ist grundsätzlich besser für Atemwege, sofern auf die Bewegung von Luft und Konvektionswärme verzichtet wird. Das Bio-Solar-Haus löst das Problem Wasserdampf nicht durch gesundheitsgefährdende Lüftungsanlagen, sondern nach einfache Gesetze der Physik nach dem Vorbild der Natur: Durch das Haus-im-Haus-Prinzip. Um eine staubfreie und gesunde Atemluft sicherzustellen kommt eine Wand- und Deckenstrahlungsheizung, ähnlich den Sonnenstrahlen, zum Einsatz. Für Interessierte bietet das Unternehmen im firmeneigenen Musterhauspark in St. Alban die Möglichkeit an, in einem von insgesamt 6 Musterhäusern zur Probe zu wohnen, um sich von dem angenehmen Raumklima selbst überzeugen zu können.