PR-Meldung vom 08.08.2013

Passivhaus - eine Bauweise ohne Nachteile?

Über einen möglichen Passivhaus-Bau denken, mitunter auch aufgrund der aktuellen Niedrigzinslage, sehr viele Familien nach. Doch gibt es auch Nachteile bei der Passivhaus-Bauweise?

Das Thema Energiesparen liegt dabei oft an erster Stelle und wird von den allermeisten Hausanbietern auch entsprechend "geliefert". Den Ruf besonders energiesparend zu sein, hat hierbei das sogenannte Passivhaus. Die Passivhaus-Bauweise soll bis zu 90% Heizkosten im Vergleich zu unsanierten Altbauten einsparen, für eine weitgehende Unabhängigkeit vor Preissteigerungen bei Energiekosten sorgen, bei einer korrekten Dämmung ein niedriges Schimmelrisiko aufweisen, Lagerraum für Brennstoffe einsparen, für viel Licht und ein gesundes Raumklima sorgen. Hört sich alles sehr gut an, doch was sind die Nachteile vom Passivhaus? Doch der Zahl derer, die auch erhebliche Nachteile in der Passivhaus-Bauweise sehen, hat deutlich zugenommen. Dabei besonders im Fokus steht die extrem aufwändige und komplizierte, luftdichte Bauweise um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall zu verhindern. Die zum Baustandard gehörende Lüftungsanlage zur Entfeuchtung des Wohnraums mit einer oftmals hohen Fehlerquote halten Bauinteressierte für einen der größten Nachteile. Neben den sehr hohen Investitionskosten für die Haustechnik stehen auch die hohen Betriebskosten in der Kritik, verursacht durch den hohen Wartungsaufwand der Lüftungsanlage mit ihren vielen Rohrsystemen sowie den Filtern, die regelmäßig getauscht werden müssen. Passivhaus-Besitzer beklagen sich oft über Probleme bei der unterschiedlichen Temperierung einzelner Räume und über die dauerhafte Luftbewegung mit entsprechenden Strömungsgeräuschen. Auch kann ein längerer Stromausfall das vollkommen von Strom abhängige Haus unbewohnbar machen. Viele Nachteile liegen somit also in der Haustechnik begründet. Auch bei der passiv erzeugten Wärme beklagen sich Passivhaus-Besitzer häufig darüber, das die großen Glasflächen zwar für hohe solare Gewinne sorgen, aber im Hochsommer aufwändig beschattet werden müssen und damit hohe Lichteinbußen hingenommen werden müssen. Gleichzeitig sorgen große Fensterflächen im Winter bei schlechter Witterung trotz 3-facher Isolierung auch oftmals für hohe Wärmeverluste, also Nachteile im energetischen Fußabdruck.

Das Bio-Passivhaus nach dem "Haus-im-Haus-Prinzip" der Firma Bio-Solar-Haus versteht der Erfinder Klaus Becher als die konsequente Weiterentwicklung der Passivhaus - Idee. Im Vergleich zum Passivhaus-Standard vermeidet es die Nachteile aufwändiger und komplizierter Technik und ersetzt diese durch natürliche und physikalische Prozesse. So entstand ein wasserdampfdurchlässiges Haus mit einer hohen Wärmedämmung in einer zweischaligen Bauweise. Der zum Bausystem gehörende Wintergarten mit einer verbundenen Luftschicht und einer teilweise transparenten Dacheindeckung sorgen für eine warme Gebäudehülle im Winter. Im Sommer sorgt die Dämmung mit Zellulose für einen angenehm kühlen Wohnraum. Der Clou dabei: Zur Entfeuchtung ist weder eine Lüftungsanlage notwendig noch andere Maßnahmen wie z.B. Stoßlüften. Tauwasserschäden sind konstruktiv ausgeschlossen und ein natürliches, gesundes Raumklima ist garantiert. Interessierte haben die Möglichkeit im Musterhauspark St. Alban in verschiedenen Bio-Passivhäusern zur Probe zu wohnen und diese nicht nur zu besichtigten sondern sich von den besonderen Vorzügen dieser Bio-Passivhaus-Bauweise selbst zu überzeugen. Neben einer ausführlichen Beratung besteht die Möglichkeit gegen eine geringe Gebühr eine Hausplanung erstellen zu lassen.